Angewandte Festival 2022: Kuratorisch Forschen an der Schnittstelle von Theorie und Praxis

 
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Einblicke in aktuelle Fragen und Vorgangsweisen einer vielfältigen Forschung im kuratorischen Feld
Dienstag, 28. Juni – Freitag, 01. Juli 2022
Universität für angewandte Kunst Wien, Auditorium
Vordere Zollamtsstraße 7, 1030 Wien 

Das /ecm Master Thesis Onlinearchiv ist eine digitale Plattform, die alle Abschlussarbeiten des /ecm-Lehrgangs versammelt, sichtbar und zugänglich macht. Es gibt Einblick in die Forschungsthemen der Absolvent:innen und stellt jede einzelne Arbeit in den Zusammenhang des Lehrgangs als Langzeitforschungskontext im Bereich Ausstellungstheorie und -praxis. Im Sinne eines kontinuierlichen, kollektiven Rechercheprozesses baut jeder Lehrgang auf den Vorangegangenen auf. Dieser Wissensaustausch sowie Prozesse des Voneinanderlernens, werden über die visuelle Darstellung und Ordnung der Masterthesen sichtbar. Das Archiv ist ein semantisches Netz, in dem die Texte auf unterschiedlichen Ebenen miteinander verknüpft sind und die Entwicklung der Themenschwerpunkte über die letzten zwanzig Jahre veranschaulicht werden kann. Die Plattform kann als Rechercheressource für kuratorische Projekte und Texte genutzt werden und Interessent:innen des /ecm Lehrgangs als Tool dienen.

Ergänzend zum Onlinearchiv werden die Themen, Fragestellungen und Rechercheprozesse der Masterthesen des Lehrgangs 2020–22 ausgestellt. Es entsteht ein kritischer Dialog zwischen digital und analog.

Kuratiert von Marie Artaker gemeinsam mit Miriam Bankier, Stephan Kuss, Claudia Mark und Katrin Prankl
/ecm Leitungsteam: Martina Griesser-Stermscheg, Christine Haupt-Stummer, Renate Höllwart, Beatrice Jaschke, Monika Sommer, Nora Sternfeld, Luisa Ziaja

The Essence 18: Archaeutopische Untersuchungen

 

Ausstellungseröffnung, 20. November 2018, 19:00 Uhr
21. November 2018 bis 25. November 2018
Mi, Sa, So, 14.00–18.00 Uhr, Do, Fr, 14.00–21.00 Uhr
Vordere Zollamtsstraße 3, 1030 Wien

Wir schreiben das Jahr 21**. Recherchen zufolge wurde am 29.10.2017 von 24 Forscher*innen des /ecm 2016-18 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien die Schule der Archaeutopie gegründet. Seither untersucht sie gesellschaftliche Utopien durch einen forschenden Blick auf Vergangenheit und Gegenwart und entwirft alternative Zukunftsvorstellungen für die Form, Funktion, Wirkung und Relevanz des Museums.

Die Ausstellung zeigt ein erweiterbares Raumexperiment, in dem anhand individueller Arbeiten der Gründungsmitglieder versucht wird, den zweijährigen kollektiven Diskussions- und Denkprozess über Ansprüche an Ausstellungs- und Vermittlungspraxis zu rekonstruieren. Die Forschungsergebnisse materialisieren sich durch Klänge und Fäden im Raum. Sie symbolisieren Überschneidungen, Verknüpfungen, Verbindungen, Nahtstellen, Referenzen und Netzwerke und bleiben offen für neue Erkundungen.

Cyber Archives
Die Schule der Archaeutopie im Gespräch mit Ali Akbar Mehta

Mittwoch, 21. November 2018, 19.00 Uhr
Universität für angewandte Kunst Wien, Vordere Zollamtstraße 7, 1030 Wien, SR 21

Ali Akbar Mehta beschäftigt sich in seiner medienübergreifenden künstlerischen Praxis mit kollektiven Geschichts-, Identitäts- und Konfliktnarrativen. Im Rahmen eines Vortrages mit anschließendem Gespräch gibt er Einblick in sein Forschungsfeld der Cyber Archives.
Der Künstler und Kurator lebt und arbeitet in Helsinki und Mumbai. Er ist Gründungsmitglied des "Museum of Impossible Forms" in Helsinki. 2018 absolvierte er sein Masterstudium in Visual Culture, Curating, and Contemporary Art an der Aalto University mit der Abschlussarbeit "Cyber Archive: Being and Doing Knowledge".

Das Gespräch moderiert Antonia Plessing, Mitglied der Schule der Archaeutopie
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

essence 2017: future undone. Eine Versuchsanordnung über die Zukunft des Museums und das Museum der Zukunft

 

Das Museum ist Teil der Gesellschaft. Doch wie findet Gesellschaft im Museum statt? Wie wird die Zukunft des Museums aussehen, und wie das Museum der Zukunft? Der /ecm-Lehrgang öffnet auf der essence einen Raum, der Besucher*innen dazu einlädt, sich an der Auseinandersetzung mit Visionen über Gegenwart und Zukunft des Museums mit Fragen, Gedanken und Anregungen zu beteiligen. Historische und gegenwärtige Quellen aus dem Rechercheprozess der Vorbereitung des diesjährigen /ecm-Ausstellungsprojekts future undone vermitteln Einblicke in Inhalt und Arbeitsweise der Kurator*innen. Sie bilden den Rahmen dafür Ideen, Reflexionen und Forderungen zu teilen und zu erweitern.

Mit einem Museums-Zukunfts-Zufalls-Generator tauschen wir Zukunftsentwürfe aus und laden zu zwei Lesekreisen, in denen wir am Beispiel ausgewählter Texte gemeinsam weiterdenken, debattieren und mögliche Handlungsanweisungen formulieren. Die Ergebnisse werden Teil des Arbeitsprozesses für die /ecm-Ausstellung, die der Lehrgang am 9. Oktober 2017 im Angewandten Innovation Lab (AIL) eröffnet.

Ausstellungsdauer
28. Juni bis 11. Juni 2017
Alte Post
Dominikanerbastei 11/Postsgasse 8
1010 Wien

Öffnungszeiten
Dienstag bis Samstag 14.00 bis 18.00 Uhr
Donnerstag 14.00 bis 21.00 Uhr

Termine
Dienstag, 27. Juni 2017, 19.00 Uhr Eröffnung The Essence 17
Mittwoch, 28. Juni 2017, 19.00 Uhr /ecm diskurs
Donnerstag, 29. Juni 2017, 17.00 Uhr Lesekreis
Donnerstag, 6. Juli 2017, 17.00 Uhr Lesekreis

The Essence 2016: zusammen–arbeiten

 

Studierende des /ecm Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie & -praxis richten im Rahmen der Essence einen offenen Arbeitsraum ein und ermöglichen Einblicke in vergangene sowie aktuelle Prozesse ihres kollaborativen Arbeitens. Ausgehend von wesentlichen Lehrgangsinhalten und ihren gegenwärtigen Forschungsinteressen diskutieren und erproben sie Potenziale gemeinschaftlichen Handelns und laden die Besucher_innen ein, daran teilzuhaben.

Veranstaltungen für das Programm
Kollektiver Zine-Workshop
7. Juli 2016, 16 bis 19 Uhr
Begrenzte TeilnehmerInnenzahl
Anmeldung unter ecm_anmeldung@uni-ak.ac.at

Präsentation und Diskussion ausgewählter Masterthesen mit Teilnehmer_innen des /ecm Jahrgangs 2014–16
14. Juli 2016, 18.30 Uhr

Abbildung: Performance "Frontier Effects", Guillherme Pires Mata, 2016, Foto: Eva Meran